Freiwillige Feuerwehr Appen

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Gefahr von Wald- und Flächenbränden steigt! PDF Drucken E-Mail
  
Donnerstag, 01. Juli 2010 um 15:00

"Ein Funke genügt!"

Durch die milden Temperaturen der vergangenen Tage und bei weiter anhaltender Trockenheit steigt die Gefahr von Flächen-, Böschungs- und Waldbränden.

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt davor, Brände durch Leichtsinn zu verursachen.

Auch vereinzelte Niederschläge während der letzten Tage haben zu keiner Entspannung der Situation geführt. Mittlerweile ist es zu rund 30 Flächenbränden im Land gekommen. Auch erste brennende Erntemaschinen wurden gemeldet. Im Sachsenwald (Aumühle) musste ein Brand auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern von über 100 Einsatzkräften aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn bekämpft werden.

„Ausgetrocknetes Gras und Gestrüpp vom Vorjahr überlagert noch vielfach die frisch sprießende Vegetation“, sagt Landsbrandmeister Detlef Radtke. „Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit können in diesem Stadium sehr schnell zu Brand- und Umweltschäden führen“, warnt Radtke. In weiten Teilen des Landes ist dem Deutschen Wetterdienst zufolge inzwischen die höchste Warnstufe erreicht.

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt davor, Brände durch Leichtsinn zu verursachen.

Beispielsweise die Unsitte, brennende Zigarettenreste aus dem Autofenster zu werfen, kann unübersehbare Folgen haben. Gleiches gilt für jede Art von offenem Feuer. Beides sollte bei Trockenheit auf alle Fälle unterbleiben.

Grillen in Freizeitparks sollte nur auf den dafür vorgesehenen Flächen erfolgen und die Restasche bzw. Grillkohle muss nach dem Grillen richtig abgelöscht werden.

Die Eltern sollten ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs richten und auf die Gefahren des Feuers (Lagerfeuer, zündeln mit Streichhölzern etc.) in dieser Jahreszeit hinweisen.

Tages- und Wochenausflügler sollten darauf achten, daß die Zufahrten zu Waldgegenden nicht mit dem PKW verstellt werden und für Einsatzfahrzeuge frei bleiben!

Fahrzeuge mit einem Katalysator sollten nicht auf trockenen Gras- oder Waldflächen abgestellt werden. Durch den aufgeheizten Katalysator könnte es zu Selbstentzündungen der Grasfläche kommen. 

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

 

Besonders gefährdete Gebiete in Appen

Besonders von der Wald- und Flächenbrandgefahr bedroht sind in Appen die Wälder und Wiesen im Bereich der Appener Feldmark. Dies ist eine beliebte Strecke für Radfahrer, Spaziergänger und Jogger.

Ebenso gefährdet ist die Liegeflächen und das kleine Wäldchen an der Appener Kieskuhle durch ungenügend abgelöschte Grill- und Lagerfeuerasche sowie der Hamburger Staatsforst "Klövensteen".

 

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Aktualisiert ( Samstag, 17. Juli 2010 um 15:20 )
 

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