Freiwillige Feuerwehr Appen

Was tun wenn man selbst oder ein Kamerad in Gefahr gerät? PDF Drucken E-Mail
  
Montag, 07. Juni 2010 um 18:32
Wenn es brennt, rennen Feuerwehrleute dort hinein, wo andere herausrennen. Wo früher noch einfache Holzhäuser von außen abgelöscht wurden, ermöglichen heute eine moderne Technik und eine ausgereifte Taktik das Vorgehen in brennenden Gebäuden sowie das Retten von Personen aus verrauchten Räumen.

Das Retten von Personen wird sehr oft geübt, doch was passiert, wenn man als Retter selbst in Gefahr gerät und Hilfe braucht?

Diese Frage stellten sich am 05. Juni 2010 vierzehn Kameraden der Feuerwehren Appen und Moorrege. In einem anstrengenden siebenstündigen Kursus wurden den Kameraden die theoretischen und praktischen Grundlagen für eine Selbstrettung und die Rettung von Kameraden nähergebracht.

Folgende Themen standen auf dem Plan:

  • Aufgaben, Vorgehen und Ausrüstung des Rettungstrupps
  • Notausstieg aus einem Fenster (ein sogenannter Bailout sowie das Hängen aus Fenstern)
  • Fortbewegung unter erschwerten Bedingungen im Hindernisparcour
  • Transport von verunfallten Atemschutzgeräteträgern mit Rettungstuch und Bandschlinge
  • Herstellen einer Atemluftversorgung bei defekten oder leeren Atemschutzgeräten mit unserer Sicherheitstrupptasche (mit Ersatzgerät, Ersatzmaske, Mitteldruckleitung, Rettungstuch, Bandschlingen, Karabinern sowie einer Rettungsschere; verladen auf dem LF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr Appen) 
Zum Abschluss mussten die Kameraden noch eine realitätsnahe Einsatzübung unter Nullsicht mit vollständiger Schutzausrüstung, Stress und körperlicher Höchstbelastung bewältigen.

Wir möchten uns hiermit auch ganz speziell bei unseren Moorreger Kameraden für die Teilnahme und das Interesse bedanken.

Aktualisiert ( Mittwoch, 30. Juni 2010 um 12:28 )
 

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